Verdienter Auswärtserfolg

Süplingen brachte den Altmärkerinnen die erste Saisonniederlage bei und gewann mit 4:1.
Mit schnellen Vorstößen konnte der Gast schon früh Gefahr ausstrahlen und ging durch Treffer von Stephanie Eiselt bereits in der ersten Viertelstunde mit 2:0 in Führung. Vorbereitet wurden die Treffer einmal von links und einmal von rechts durch Stefanie Wrobel bzw. Saskia Matthies, die ihre Gegenspielerinnen stehen ließen und uneigensinnig ablegten. Der Gastgeber versuchte über die Außen gefährlich zu werden, blieb aber meist in der Süplinger Verteidigung stecken oder brachte unkontrollierte Bälle in den Gästestrafraum. Süplingen blieb spielbestimmend und hatte nach einen Aluminiumtreffer noch durch Matthies weitere zwei Riesenmöglichkeiten, von denen unmittelbar vor der Pause die zweite zum 3:0 Pausenstand genutzt wurde.
Nach der Pause änderte sich wenig. Svenja Rauhut wurde freigespielt und erhöhte auf 4:0. Wenig später konnte Marie Sophie Hahn, als sie nicht angegriffen wurde, mit einem Schuss aus knapp 20 Meter Entfernung verkürzen. Mehr ließ der Gast nicht zu und brachte das Spiel mit dem 4:1 zu Ende. In manchen Phasen wünschte sich Trainer Krause ein besonneneres Spiel nach vorn, dann wäre ein noch deutlicherer Erfolg möglich gewesen.

Süplingen: Scheer – Stefani, Nauthe [Schulze, (Bethge)], Fittkau, Rauhut, Jamrath (Koch), Wrobel, Klemme (Eiselt), Matthies

Spiel der vergebenen Möglichkeiten

Im Nachholspiel hatten die Süplingerinnen die dritte Vertretung des Magdeburger FFC zu Gast und gewannen am Ende verdient mit 3:1, wobei ein durchaus klareres Resultat möglich war.

Nach fünf Minuten tauchte Stefanie Wrobel frei vor der Gästetorfrau und legte den Ball an ihr vorbei, doch Jana Wohlfahrt konnte den Ball noch von der Linie kratzen. Wenig später wurde Marie Fittkau über die linke Seite geschickt, lief auf die Magdeburger Torfrau zu, schob den Ball aber am Tor vorbei. In der 11. Minute erzielte dann Heike Klemme mit Unterstützung der Torfrau aus spitzen Winkel die verdiente Führung. Wenig später nach Magdeburger Ecke parierte Linda Scheer einen Kopfball von Wohlfahrt. Hochkarätige Süplinger Chancen ließen Svenja Rauhut und Wrobel, wobei einmal die Latte rettete, aus. Nach gut einer halben Stunde entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß gegen Süplingen, den Wohlfahrt sicher verwandelte. Eine weitere gute Gelegenheit zur erneuten Führung vor der Pause ließ der Gastgeber durch Stephanie Eiselt aus.

Magdeburg kam stärker aus der Pause, doch aus einem schnellen Gegenstoß heraus erzielte diesmal Wrobel die 2:1 Führung. In der Folge wieder Riesenchancen, die Marsha Jamrath und Fittkau liegen ließen. So sorgte Klemme mit einem Fernschuss in der 62. Minute für die Vorentscheidung. In der Schlussphase stand bei mehreren Schussversuchen der Gäste jeweils Julia Widdecke goldrichtig und konnte diese blocken. Ein temporeiches Spiel der Süplingerinnen lässt nun auch auf ein gutes Auftreten beim derzeitigen Tabellenführer aus Gardelegen am kommenden Wochenende hoffen, wo jedoch an der Chancenverwertung gearbeitet werden muss.

Süplingen: Scheer – Widdecke, Bethge (65′ Stefani), Fittkau, Klemme, Rauhut, Wrobel, Jamrath (68′ Koch), Eiselt

+++ Spektakel in Bregenstedt +++

Mit 6:4 n. V. verabschiedet sich Süplingen aus dem diesjährigen Pokal.

Die Süplinger fanden gut ins Spiel und gingen durch einen Doppelpack von Preuß bereits nach 15 Minuten in Führung. Die Müller-Elf hatte das Spiel komplett im Griff und nichts deutete daraufhin, dass der TSV derart zurück ins Spiel kommen sollte. In der 29. Minute verkürzten die Bregenstedter durch Krellwitz auf 2:1.
Schlagartig lief bei Süplingen nichts mehr zusammen und so fiel in der 32. Minute der Ausgleich, wiederum durch den starken Krellwitz. Bis zur Halbzeit hatten die Süplinger Glück, dass es mit dem 2:2 in die Pause ging.
In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter und nun verlor auch der zuvor souveräne Unparteiische die Linie. Durch einen äußerst fragwürdigen Strafstoß ging Bregenstedt in der 60. Minute in Führung und hatte das Spiel gedreht. Das 4:2 fiel wenige Minuten später und das Spiel schien bereits entschieden.
Viele intensive Zweikämpfe und gelbe Karten auf beiden Seiten bestimmten nun das Spiel. Hier wurde eine klare Linie des Schiedsrichters vermisst. In der 82. Min verkürzte Jeremias auf 4:3. Nun schnupperten die Süplinger wieder Morgenluft und warfen alles nach vorn. In der 90. Minute zeigte Schiri Kaiser zugunsten der Süplinger auf den Punkt und Otremba zeigte keine Nerven.
So ging es mit 4:4 in die Verlängerung.
Nun lag das Momentum eigentlich auf Seiten der Süplinger, doch es sollte anders kommen. In der 104. Minute sorgte Pfeiffer mit dem 5:4 für die Vorentscheidung.
Nun war die Moral gebrochen und Krellwitz setzte mit seinem dritten Treffer in der 109. Minute den Schlusspunkt zum 6:4.

In der kommenden Woche geht’s im Ligabetrieb weiter mit dem Derby in Bebertal.

In den letzten Minuten Gast von der Siegerstraße abgebracht

Mit Germania Wernigerode hatte Süplingen den erwartet starken Gegner zu Gast.
Die Süplingerinnen starteten unbeeindruckt und konnten durch einen schnell gespielten Gegenstoß bereits in der 3. Minute (Stefanie Wrobel) in Führung gehen. Der Gast versuchte immer wieder über die in Sonderbewachung stehende Ex-Magdeburgerin Angelique Puschmann Gefahr auszustrahlen. Diese Spielerin war es auch, die nach einer Viertelstunde aus spitzen Winkel die Süplinger Torfrau zum Ausgleich überlupfte. Kurz darauf hatten die Süplingerinnen bereits den Torschrei auf den Lippen, doch die Gästetorfrau konnte mit einer Glanztat den Ball noch aus dem Torwinkel fischen. Nach 32 Minuten gelang es gleich zwei Süplingerinnen Puschmann im Laufduell nicht zu halten und erneut hob sie den Ball über Linda Scheer zum Führungstreffer der Harzerinnen.
Mit Beginn der zweiten Hälfte versuchte Süplingen noch einmal das Spiel an sich zu reißen ohne aber zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. Aus einer Süplinger Ecke heraus fiel dann, wiederum durch Puschmann, nach einem Konter das 3:1 und die scheinbare Entscheidung für die Gäste. Doch in den letzten 5 Minuten gelang Süplingen noch der Ausgleich. Erst patzte die Wernigeröder Torfrau und Svenja Rauhut konnte den Ball im Gehäuse unterbringen. Der Aktion folgte kurz darauf noch ein Solo von Saskia Matthies. So wurde doch noch eine starke kämpferische Leistung mit einem Punkt belohnt.

Süplingen: Scheer – Stefani, Eiselt (Koch), Nauthe (Schulze), Rauhut, Wrobel, Jamrath, Klemme, Matthies

Ersten Erfolg eingefahren

Nach dem personell bedingten Wechsel der Süplinger Frauenmannschaft auf das verkürzte Großfeld (Spielmodus 9 gegen 9) wurde nun am vergangenen Sonntag das erste Spiel absolviert. In einem Auswärtsspiel gegen Harz II (Zusammenschluss von Halberstadt, Timmenrode und MSV Wernigerode) konnten die Süplingerinnen einen 4:3-Erfolg einfahren.
In den ersten 20 Minuten fand Süplingen schlecht ins Spiel und der Gastgeber erzielte nach knapp zehn Minuten den ersten Treffer. Dann kehrte mehr Sicherheit ins Süplinger Spiel ein, die Chancen konnten jedoch nicht genutzt werden. In der 24. Minute erzielte Saskia Matthies den Ausgleich und Torfrau und Latte verhinderten bei einem Schuss von Mara Lutter die Gästeführung. Aus einem Ballverlust in der Abwehr resultierte die erneute Führung der Harzerinnen nach einer halben Stunde Spielzeit. Kurz darauf versenkte Marie Fittkau einen 25 Meter-Schuss zum erneuten Ausgleich. Weitere Möglichkeiten hatten Heike Klemme und erneut Matthies.
Nach der Pause hatte man den Gastgeber gut im Griff. In der Abwehr um Marie Stefani ließ man nichts anbrennen. Nur mit der Chancenverwertung haderte man weiter. Erst als Klemme nach Antritt nur per Foul im Strafraum gelegt werden konnte, erzielte Matthies vom Punkt die Süplinger Führung. Kurz vor Spielschluss erhöhte Mara Lutter auf 4:2. Der nun sicher geglaubte Sieg geriet bereits eine Minute später nochmal ins Wanken, als die Süplinger Torfrau einen Schuss nicht festhalten konnte und im Nachsetzen der Anschlusstreffer fiel. Mehr ließ Süplingen dann aber nicht mehr zu und gewann letztlich verdient.

Süplingen: Scheer – Stefani, Fittkau, Nauthe, Klemme, Lutter, Koch, Eiselt (22′ Vieille), Matthies

Das nächste Spiel absolvieren die Süplingerinnen am Sonntag gegen Germania Wernigerode um 14 Uhr im Süplinger Waldstadion.