Kantersieg vor Winterpause

Nach den vergangenen beiden Remisspielen konnte Süplingen mit einem klaren 8:2 Auswärtserfolg in die Erfolgsspur zurückkehren.
Auf einem schwer bespielbaren Geläuf zeigten beide Mannschaften ein temporeiches Spiel, wobei der Gastgeber teilweise eine harte Gangart wählte, was immer wieder besonders Heike Klemme im Spielaufbau zu spüren bekam. Nach gut zehn Minuten ging Süplingen mit einem Doppelschlag in Führung. Nach schönem Pass von Julia Widdecke in die Tiefe erzielte Stefanie Wrobel die Führung und eine Minute später erhöhte Saskia Matthies. Die Spielgemeinschaft Winningen/Aschersleben ließ sich nicht beeindrucken und versuchte selbst immer wieder druckvoll nach vorne zu spielen. Hier überzeugte aber die Süplinger Hintermannschaft und vorne schlug Matthies erneut zur 3:0 Führung zu. In der 27. Spielminute kam der Gastgeber zum Anschlusstreffer, als Linda Scheer den Ball nicht festhalten konnte und Michelle Roth nachsetzte. In der Folge hatte Süplingen mit zwei Aluminiumtreffer Pech.
In der 47 Minute konnte Marie Fittkau nach Zuspiel von Svenja Rauhut auf 4:1 erhöhen. Doch kurz darauf erzielte Anna Donath mit einem straffen Schuss unter die Latte den erneuten Anschluss. Als Matthies erneut nicht gehalten werden konnte, erzielte sie nach gut einer Stunde die endgültige Vorentscheidung. Zwei weitere Treffer von Rauhut und ein Eigentor besiegelten die hohe Niederlage für den Gastgeber.

Süplingen: Scheer – Widdecke, Fittkau, Stefani, Rauhut, Klemme, Jamrath (41′ Koch), Wrobel, Matthies

In allerletzter Sekunde Ausgleich kassiert

Das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften endete 1:1, womit der Abstand der Süplingerinnen zu den beiden Erstplatzierten in der Tabelle sich vergrößerte.
Es war kein schönes Spiel auf unebenen Geläuf. Die robuste und unfaire Gangart der Gastgeberinnen beeindruckte Süplingen und diverse „krasse“ Schiedsrichterentscheidungen taten ihr Übriges. Von den wenigen Torgelegenheiten konnte, nach schönem Steilpass von Svenja Rauhut auf Stefanie Wrobel, diese nach einer knappen halben Stunde die Süplinger Führung erzielen. Das verletzungsbedingte Ausscheiden von Heike Klemme noch vor der Pause, hemmte den Süplinger Spielfluss weiter. Unmittelbar vor der Pause kam Schönebeck zur einzigen Torgelegenheit in der ersten Hälfte. Doch den Torschuss von halb rechts konnte Linda Scheer mit den Fingerspitzen noch zur Ecke klären.
In der zweiten Halbzeit rieben sich beide Mannschaften im Mittelfeld auf. Schönebeck hatte in der Vorwärtsbewegung zwei Möglichkeiten zum Ausgleich und auf Süplinger Seite traf Marie Stefani nur die Latte. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit musste die Süplinger Torfrau nach rüdem Einsteigen, als sie den Ball schon hatte, verletzt das Feld verlassen. Die Behandlungszeit ließ der Schiedsrichter nachspielen, ohne hier allerdings mal anzuzeigen wie viele Minuten er nachspielen lässt. Nach fünf Minuten Nachspielzeit als alle schon längst mit den Schlusspfiff rechneten, kam der Gastgeber über rechts außen nochmals zu einer scharfen flachen Hereingabe vor das Tor, wo Julia Widdecke in den Ball lief und diesen unglücklich über die eigene Torlinie beförderte. Neben einem schwachen Spiel musste auch eine nicht zumutbare Leistung des Schiedsrichters Gütling hingenommen werden, welche in einem Schreiben an den Staffelleiter mündete.

Süplingen: Scheer (70′ Kretschmann) – Widdecke, Stefani, Fittkau, Rauhut, Klemme (33′ Koch), Wrobel, Jamrath, Lutter (40′ Eiselt)

An Leistung vom Pokalspiel konnte nicht angeknüpft werden

Unzufrieden mit nur einem Punkt kehrten die Süplingerinnen aus Wolmirstedt heim. Trotz spielerischer Überlegenheit und einer Zwei-Tore-Führung, die Saskia Matthies kurz vor der Pause bzw. Stefanie Wrobel kurz nach der Pause herausschossen, genügten eine Unaufmerksamkeit nach einem Eckball und ein Stellungsfehler der Süplinger Torfrau, um den Sieg zu verschenken. Hierbei sind zu viele Einzelaktionen zu kritisieren, die den kämfperischen Ohrkickern oft die Gelegenheit gaben, den Ball noch abzufangen oder zuviel Kraft verbrauchten, dass ein konzentrierter erfolgreicher Abschluss nicht mehr gelang.

 

Dreimal Rückstand – am Ende siegreich

Die Süplingerinnen gastierten am Reformationstag zum Pokalspiel bei Germania Wernigerode und schlugen dort ihre Thesen (Spielstärke, Kampf sowie hohes Tempo) an.
Mit einer vorbildlichen Einstellung wurden die Harzerinnen verdient bezwungen, wobei Süplingen die bisher beste Saisonleistung bot und vor allem mannschaftlich geschlossen auftrat. Auf allen Positionen wurden die gestellten Aufgaben erfüllt.
Sehr effektiv zeigte sich zunächst der Gastgeber, der dreimal in der ersten Halbzeit in Führung ging. Süplingen konnte jeweils durch Saskia Matthies ausgleichen und hatte auch die besseren Gelegenheiten (Heike Klemme traf nur den Außenpfosten). Im Verlaufe des Spiels stellte sich Marie Fittkau, betraut mit der Manndeckung der Stürmerin Puschmann, immer besser auf diese ein. Marie Stefani sowie Julia Widdecke behielten in der Hintermannschaft den nötigen Überblick. Enorm laufstark agierten Stefanie Wrobel und Marsha Jamrath auf den Außenpositionen. Die Spielemacher Svenja Rauhut sowie Klemme setzten Matthies immer wieder in Szene oder wurden selbst torgefährlich.
Die Halbzeitpause tat bei den Gästen keinen Abbruch und spielerisch überlegen konnte dann durch Rauhut auf zwei Tore davongezogen werden. Knapp zehn Minuten vor Ende dann das endgültige Pokalaus für Wernigerode, als Matthies noch einmal steil geschickt wurde.

Torfolge: 1:0 (12′) Puschmann, 1:1 (13′) Matthies, 2:1 (15′) Puschmann, 2:2 (27′) Matthies, 3:2 (35′) Helmstedt, 3:3 (38′ Matthies), 4:3 und 5:3 (47′, 59′) Rauhut, 6:3 (73′) Matthies

Süplingen: Scheer – Stefani, Widdecke, Rauhut, Klemme, Fittkau, Jamrath (65′ Eiselt), Wrobel (74′ Bethge), Matthies (74′ Koch)

Verdienter Auswärtserfolg

Süplingen brachte den Altmärkerinnen die erste Saisonniederlage bei und gewann mit 4:1.
Mit schnellen Vorstößen konnte der Gast schon früh Gefahr ausstrahlen und ging durch Treffer von Stephanie Eiselt bereits in der ersten Viertelstunde mit 2:0 in Führung. Vorbereitet wurden die Treffer einmal von links und einmal von rechts durch Stefanie Wrobel bzw. Saskia Matthies, die ihre Gegenspielerinnen stehen ließen und uneigensinnig ablegten. Der Gastgeber versuchte über die Außen gefährlich zu werden, blieb aber meist in der Süplinger Verteidigung stecken oder brachte unkontrollierte Bälle in den Gästestrafraum. Süplingen blieb spielbestimmend und hatte nach einen Aluminiumtreffer noch durch Matthies weitere zwei Riesenmöglichkeiten, von denen unmittelbar vor der Pause die zweite zum 3:0 Pausenstand genutzt wurde.
Nach der Pause änderte sich wenig. Svenja Rauhut wurde freigespielt und erhöhte auf 4:0. Wenig später konnte Marie Sophie Hahn, als sie nicht angegriffen wurde, mit einem Schuss aus knapp 20 Meter Entfernung verkürzen. Mehr ließ der Gast nicht zu und brachte das Spiel mit dem 4:1 zu Ende. In manchen Phasen wünschte sich Trainer Krause ein besonneneres Spiel nach vorn, dann wäre ein noch deutlicherer Erfolg möglich gewesen.

Süplingen: Scheer – Stefani, Nauthe [Schulze, (Bethge)], Fittkau, Rauhut, Jamrath (Koch), Wrobel, Klemme (Eiselt), Matthies

Spiel der vergebenen Möglichkeiten

Im Nachholspiel hatten die Süplingerinnen die dritte Vertretung des Magdeburger FFC zu Gast und gewannen am Ende verdient mit 3:1, wobei ein durchaus klareres Resultat möglich war.

Nach fünf Minuten tauchte Stefanie Wrobel frei vor der Gästetorfrau und legte den Ball an ihr vorbei, doch Jana Wohlfahrt konnte den Ball noch von der Linie kratzen. Wenig später wurde Marie Fittkau über die linke Seite geschickt, lief auf die Magdeburger Torfrau zu, schob den Ball aber am Tor vorbei. In der 11. Minute erzielte dann Heike Klemme mit Unterstützung der Torfrau aus spitzen Winkel die verdiente Führung. Wenig später nach Magdeburger Ecke parierte Linda Scheer einen Kopfball von Wohlfahrt. Hochkarätige Süplinger Chancen ließen Svenja Rauhut und Wrobel, wobei einmal die Latte rettete, aus. Nach gut einer halben Stunde entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß gegen Süplingen, den Wohlfahrt sicher verwandelte. Eine weitere gute Gelegenheit zur erneuten Führung vor der Pause ließ der Gastgeber durch Stephanie Eiselt aus.

Magdeburg kam stärker aus der Pause, doch aus einem schnellen Gegenstoß heraus erzielte diesmal Wrobel die 2:1 Führung. In der Folge wieder Riesenchancen, die Marsha Jamrath und Fittkau liegen ließen. So sorgte Klemme mit einem Fernschuss in der 62. Minute für die Vorentscheidung. In der Schlussphase stand bei mehreren Schussversuchen der Gäste jeweils Julia Widdecke goldrichtig und konnte diese blocken. Ein temporeiches Spiel der Süplingerinnen lässt nun auch auf ein gutes Auftreten beim derzeitigen Tabellenführer aus Gardelegen am kommenden Wochenende hoffen, wo jedoch an der Chancenverwertung gearbeitet werden muss.

Süplingen: Scheer – Widdecke, Bethge (65′ Stefani), Fittkau, Klemme, Rauhut, Wrobel, Jamrath (68′ Koch), Eiselt

In den letzten Minuten Gast von der Siegerstraße abgebracht

Mit Germania Wernigerode hatte Süplingen den erwartet starken Gegner zu Gast.
Die Süplingerinnen starteten unbeeindruckt und konnten durch einen schnell gespielten Gegenstoß bereits in der 3. Minute (Stefanie Wrobel) in Führung gehen. Der Gast versuchte immer wieder über die in Sonderbewachung stehende Ex-Magdeburgerin Angelique Puschmann Gefahr auszustrahlen. Diese Spielerin war es auch, die nach einer Viertelstunde aus spitzen Winkel die Süplinger Torfrau zum Ausgleich überlupfte. Kurz darauf hatten die Süplingerinnen bereits den Torschrei auf den Lippen, doch die Gästetorfrau konnte mit einer Glanztat den Ball noch aus dem Torwinkel fischen. Nach 32 Minuten gelang es gleich zwei Süplingerinnen Puschmann im Laufduell nicht zu halten und erneut hob sie den Ball über Linda Scheer zum Führungstreffer der Harzerinnen.
Mit Beginn der zweiten Hälfte versuchte Süplingen noch einmal das Spiel an sich zu reißen ohne aber zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. Aus einer Süplinger Ecke heraus fiel dann, wiederum durch Puschmann, nach einem Konter das 3:1 und die scheinbare Entscheidung für die Gäste. Doch in den letzten 5 Minuten gelang Süplingen noch der Ausgleich. Erst patzte die Wernigeröder Torfrau und Svenja Rauhut konnte den Ball im Gehäuse unterbringen. Der Aktion folgte kurz darauf noch ein Solo von Saskia Matthies. So wurde doch noch eine starke kämpferische Leistung mit einem Punkt belohnt.

Süplingen: Scheer – Stefani, Eiselt (Koch), Nauthe (Schulze), Rauhut, Wrobel, Jamrath, Klemme, Matthies

Ersten Erfolg eingefahren

Nach dem personell bedingten Wechsel der Süplinger Frauenmannschaft auf das verkürzte Großfeld (Spielmodus 9 gegen 9) wurde nun am vergangenen Sonntag das erste Spiel absolviert. In einem Auswärtsspiel gegen Harz II (Zusammenschluss von Halberstadt, Timmenrode und MSV Wernigerode) konnten die Süplingerinnen einen 4:3-Erfolg einfahren.
In den ersten 20 Minuten fand Süplingen schlecht ins Spiel und der Gastgeber erzielte nach knapp zehn Minuten den ersten Treffer. Dann kehrte mehr Sicherheit ins Süplinger Spiel ein, die Chancen konnten jedoch nicht genutzt werden. In der 24. Minute erzielte Saskia Matthies den Ausgleich und Torfrau und Latte verhinderten bei einem Schuss von Mara Lutter die Gästeführung. Aus einem Ballverlust in der Abwehr resultierte die erneute Führung der Harzerinnen nach einer halben Stunde Spielzeit. Kurz darauf versenkte Marie Fittkau einen 25 Meter-Schuss zum erneuten Ausgleich. Weitere Möglichkeiten hatten Heike Klemme und erneut Matthies.
Nach der Pause hatte man den Gastgeber gut im Griff. In der Abwehr um Marie Stefani ließ man nichts anbrennen. Nur mit der Chancenverwertung haderte man weiter. Erst als Klemme nach Antritt nur per Foul im Strafraum gelegt werden konnte, erzielte Matthies vom Punkt die Süplinger Führung. Kurz vor Spielschluss erhöhte Mara Lutter auf 4:2. Der nun sicher geglaubte Sieg geriet bereits eine Minute später nochmal ins Wanken, als die Süplinger Torfrau einen Schuss nicht festhalten konnte und im Nachsetzen der Anschlusstreffer fiel. Mehr ließ Süplingen dann aber nicht mehr zu und gewann letztlich verdient.

Süplingen: Scheer – Stefani, Fittkau, Nauthe, Klemme, Lutter, Koch, Eiselt (22′ Vieille), Matthies

Das nächste Spiel absolvieren die Süplingerinnen am Sonntag gegen Germania Wernigerode um 14 Uhr im Süplinger Waldstadion.