Auswärtssieg festigt 2. Tabellenplatz

Mit einem 4:1-Auswärtssieg kehrten unsere Grün-Weißen gestern aus Harbke zurück.
Dabei wurden die Weichen mit zwei Toren in den ersten Spielminuten durch Jacobs und Constabel schon sehr früh auf Sieg gestellt. Erst danach kam Harbke überhaupt ins Spiel, hatte unserer guten Abwehr jedoch nicht viel entgegenzusetzen. Stattdessen waren die Süplinger immer wieder gefährlich und belohnten sich nach etwas mehr als einer halben Stunde mit einem weiteren Treffer durch Jacobs nach sehr gutem Pass von Klockenmeier, der als Linksverteidiger aushalf. Kurz vor der Pause gab es dann allerdings eine Unstimmigkeit in unserer Defensive, die Harbke zum Anschlusstreffer kurz vor der Halbzeit ausnutzte.
Die zweite Halbzeit bot dann ein ähnliches Bild wie die erste. Harbke bemühte sich zwar, doch Süplingen trat als Mannschaft auf, verteidigte gut und hatte vorne immer wieder gefährliche Chancen. Eine dieser war ein von Constabel getretener Eckball in der 75. Minute, der den Kopf von Jacobs und von dort den Weg ins Tor fand. Der dritte Treffer unseres Torjägers an diesem Tag bedeutete dann auch den 4:1-Endstand.
Mit diesem Resultat und den Ergebnissen aus den anderen Partien der Liga konnte Süplingen den zweiten Tabellenplatz festigen und hat jetzt bei einem Spiel weniger nur noch drei Punkte Rückstand auf den Führenden. Kommendes Wochenende geht es für unsere Jungs zu einem weiteren Auswärtsspiel, bei dem uns dann Flechtingen empfängt.

An Leistung vom Pokalspiel konnte nicht angeknüpft werden

Unzufrieden mit nur einem Punkt kehrten die Süplingerinnen aus Wolmirstedt heim. Trotz spielerischer Überlegenheit und einer Zwei-Tore-Führung, die Saskia Matthies kurz vor der Pause bzw. Stefanie Wrobel kurz nach der Pause herausschossen, genügten eine Unaufmerksamkeit nach einem Eckball und ein Stellungsfehler der Süplinger Torfrau, um den Sieg zu verschenken. Hierbei sind zu viele Einzelaktionen zu kritisieren, die den kämfperischen Ohrkickern oft die Gelegenheit gaben, den Ball noch abzufangen oder zuviel Kraft verbrauchten, dass ein konzentrierter erfolgreicher Abschluss nicht mehr gelang.

 

Dreimal Rückstand – am Ende siegreich

Die Süplingerinnen gastierten am Reformationstag zum Pokalspiel bei Germania Wernigerode und schlugen dort ihre Thesen (Spielstärke, Kampf sowie hohes Tempo) an.
Mit einer vorbildlichen Einstellung wurden die Harzerinnen verdient bezwungen, wobei Süplingen die bisher beste Saisonleistung bot und vor allem mannschaftlich geschlossen auftrat. Auf allen Positionen wurden die gestellten Aufgaben erfüllt.
Sehr effektiv zeigte sich zunächst der Gastgeber, der dreimal in der ersten Halbzeit in Führung ging. Süplingen konnte jeweils durch Saskia Matthies ausgleichen und hatte auch die besseren Gelegenheiten (Heike Klemme traf nur den Außenpfosten). Im Verlaufe des Spiels stellte sich Marie Fittkau, betraut mit der Manndeckung der Stürmerin Puschmann, immer besser auf diese ein. Marie Stefani sowie Julia Widdecke behielten in der Hintermannschaft den nötigen Überblick. Enorm laufstark agierten Stefanie Wrobel und Marsha Jamrath auf den Außenpositionen. Die Spielemacher Svenja Rauhut sowie Klemme setzten Matthies immer wieder in Szene oder wurden selbst torgefährlich.
Die Halbzeitpause tat bei den Gästen keinen Abbruch und spielerisch überlegen konnte dann durch Rauhut auf zwei Tore davongezogen werden. Knapp zehn Minuten vor Ende dann das endgültige Pokalaus für Wernigerode, als Matthies noch einmal steil geschickt wurde.

Torfolge: 1:0 (12′) Puschmann, 1:1 (13′) Matthies, 2:1 (15′) Puschmann, 2:2 (27′) Matthies, 3:2 (35′) Helmstedt, 3:3 (38′ Matthies), 4:3 und 5:3 (47′, 59′) Rauhut, 6:3 (73′) Matthies

Süplingen: Scheer – Stefani, Widdecke, Rauhut, Klemme, Fittkau, Jamrath (65′ Eiselt), Wrobel (74′ Bethge), Matthies (74′ Koch)

Verdienter Auswärtserfolg

Süplingen brachte den Altmärkerinnen die erste Saisonniederlage bei und gewann mit 4:1.
Mit schnellen Vorstößen konnte der Gast schon früh Gefahr ausstrahlen und ging durch Treffer von Stephanie Eiselt bereits in der ersten Viertelstunde mit 2:0 in Führung. Vorbereitet wurden die Treffer einmal von links und einmal von rechts durch Stefanie Wrobel bzw. Saskia Matthies, die ihre Gegenspielerinnen stehen ließen und uneigensinnig ablegten. Der Gastgeber versuchte über die Außen gefährlich zu werden, blieb aber meist in der Süplinger Verteidigung stecken oder brachte unkontrollierte Bälle in den Gästestrafraum. Süplingen blieb spielbestimmend und hatte nach einen Aluminiumtreffer noch durch Matthies weitere zwei Riesenmöglichkeiten, von denen unmittelbar vor der Pause die zweite zum 3:0 Pausenstand genutzt wurde.
Nach der Pause änderte sich wenig. Svenja Rauhut wurde freigespielt und erhöhte auf 4:0. Wenig später konnte Marie Sophie Hahn, als sie nicht angegriffen wurde, mit einem Schuss aus knapp 20 Meter Entfernung verkürzen. Mehr ließ der Gast nicht zu und brachte das Spiel mit dem 4:1 zu Ende. In manchen Phasen wünschte sich Trainer Krause ein besonneneres Spiel nach vorn, dann wäre ein noch deutlicherer Erfolg möglich gewesen.

Süplingen: Scheer – Stefani, Nauthe [Schulze, (Bethge)], Fittkau, Rauhut, Jamrath (Koch), Wrobel, Klemme (Eiselt), Matthies

Spiel der vergebenen Möglichkeiten

Im Nachholspiel hatten die Süplingerinnen die dritte Vertretung des Magdeburger FFC zu Gast und gewannen am Ende verdient mit 3:1, wobei ein durchaus klareres Resultat möglich war.

Nach fünf Minuten tauchte Stefanie Wrobel frei vor der Gästetorfrau und legte den Ball an ihr vorbei, doch Jana Wohlfahrt konnte den Ball noch von der Linie kratzen. Wenig später wurde Marie Fittkau über die linke Seite geschickt, lief auf die Magdeburger Torfrau zu, schob den Ball aber am Tor vorbei. In der 11. Minute erzielte dann Heike Klemme mit Unterstützung der Torfrau aus spitzen Winkel die verdiente Führung. Wenig später nach Magdeburger Ecke parierte Linda Scheer einen Kopfball von Wohlfahrt. Hochkarätige Süplinger Chancen ließen Svenja Rauhut und Wrobel, wobei einmal die Latte rettete, aus. Nach gut einer halben Stunde entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß gegen Süplingen, den Wohlfahrt sicher verwandelte. Eine weitere gute Gelegenheit zur erneuten Führung vor der Pause ließ der Gastgeber durch Stephanie Eiselt aus.

Magdeburg kam stärker aus der Pause, doch aus einem schnellen Gegenstoß heraus erzielte diesmal Wrobel die 2:1 Führung. In der Folge wieder Riesenchancen, die Marsha Jamrath und Fittkau liegen ließen. So sorgte Klemme mit einem Fernschuss in der 62. Minute für die Vorentscheidung. In der Schlussphase stand bei mehreren Schussversuchen der Gäste jeweils Julia Widdecke goldrichtig und konnte diese blocken. Ein temporeiches Spiel der Süplingerinnen lässt nun auch auf ein gutes Auftreten beim derzeitigen Tabellenführer aus Gardelegen am kommenden Wochenende hoffen, wo jedoch an der Chancenverwertung gearbeitet werden muss.

Süplingen: Scheer – Widdecke, Bethge (65′ Stefani), Fittkau, Klemme, Rauhut, Wrobel, Jamrath (68′ Koch), Eiselt