Spiel im Schnee entschied der Gastgeber für sich

Auch aus Dölau gelang es den Grün-Weißen nicht etwas Zählbares mitzunehmen. Mit der 3:1-Niederlage rutschte man nun auf den vorletzen Platz ab.
Bei äußeren Bedingungen, die kein ordentliches Fußballspiel zuließen, gelang es beiden Teams kaum sich Torgelegenheiten zu erspielen. Auf Süplinger Seite wurde je einmal Svenja Rauhut und Saskia Matthies in letzter Sekunde vor dem Tor des Gastgebers gebremst und Dölau erzielte aus einem Ballverlust der Süplingerinnen die glückliche Führung. Kurz vor der Pause musste Katrin Kretschmann im Süplinger Tor noch einmal klären.
In der zweiten Halbzeit wollte man das Spiel drehen, doch gegen insgesamt kämpferisch stärkere Hallenserinnen mussten zwei Gegetreffer hingenommen werden. Die Bälle auf die Süplinger Spitzen blieben im Schnee hängen und bei mehreren Zentimetern Schnee auf dem Kunstrasenplatz waren auch im Spiel Frau gegen Frau technisch nichts zu machen. Einsatzstark konnte Dölau die Süplinger Angriffsbemühungen ersticken. Erst fünf Minuten vor Ende die größte Gelegenheit zum Anschlusstreffer als Matthies völlig frei gespielt am Pfosten scheiterte. Kurz darauf dann doch noch der Ehrentreffer durch Anne Bartke.

Süplingen: Kretschmann – Jul. Widdecke, Bartke, Flohr, Nauthe, Jud. Widdecke, Lutter (80′ Koch), Jamrath, Bostelmann, Rauhut, Matthies

Süplingen hadert mit Schiedsrichterentscheidungen

Trotz gutem Spiel der Süplingerinnen kehrte man mit einer 4:5 Niederlage aus Allstedt zurück.
Es begann für den Gast ausgezeichnet. Zwei präzise Pässe auf die durchstartenden Saskia Matthies bzw. Svenja Rauhut brachten eine frühe 2:0 Führung. Diese wurde jedoch unmittelbar aus einer eindeutigen Abseitsstellung heraus durch Allstedt verkürzt. Ein absichtliches Handspiel zur Verhinderung einer Torchance im Strafraum wurde lediglich mit Strafstoß (ohne Karte) geahndet. Matthies stellte die Zwei-Tore-Führung wieder her. Nach knapp einer halben Stunde verkürzte Allstedt erneut.
Unmittelbar nach der Pause der Ausgleichstreffer nach einer Ecke. Süplingen wirkte nun geschockt und fand nicht mehr in das schnelle Umkehrspiel der ersten Hälfte. Eine Vielzahl von zweifelhaften Schiri-Entscheidungen bei Einwürfen und Freistößen verunsicherten die Gäste zusätzlich. Bei einem weiteren Eckball in der 65. Spielminute sah Süplingen erneut schlecht aus und geriet nun in Rückstand. Ein Steilpass auf Matthies wurde wegen angeblicher Abseitsstellung (da fehlten ein bis zwei Meter dran) abgepfiffen, was die Gemüter auf der Süplinger Trainerbank weiter zum Hochkochen brachte. Mit der Zielstellung einen Punkt mitzunehmen brachte Süplingen eine dritte Stürmerin, wobei zeitgleich bei einer missglückten Abwehraktion Johanna Flohr den Ball ins eigene Tor lenkte. Die letzten zehn Minuten brachen an und der Gast wollte sich nicht aufgeben. Die fleißige Marsha Jamrath verkürzte nach Vorlage von Rauhut auf 4:5. Anschließend wurde Matthies noch einmal geschickt, legte den Ball nahe der Strafraumgrenze an der herauslaufenden Allstedter Torfrau vorbei, die Matthies auflaufen lief. Die fällige rote Karte blieb stecken, nicht einmal ein Pfiff ertönte. Nun konnte sich auch auf der Süplinger Trainerbank keiner mehr halten. Wenig später ein weiteres Foulspiel an Judith Widdecke nahe der Strafraumgrenze. Doch auch hier blieb die Pfeife stumm. Dafür erfolgte der Abpfiff schon vor Ablauf der 90 Minuten. Während zur Halbzeit noch einige Minuten nachgespielt wurden, unterblieb dieses trotz mehrerer Unterbrechungen zum Spielschluss. Stark war der Schiedsrichter lediglich läuferisch und rhetorisch. So blieb als Fazit, dass man kämpferisch und spielerisch wieder das wahre Leistungsvermögen zeigte und die eigene Abwehrschwäche bei Standards aufgezeigt bekam.

Tore: 0:1 Matthies (4′), 0:2 Rauhut (9′), 1:2 Gröbe (11′), 1:3 Matthies (17′), 2:3 Zywitzki (28′), 3:3 Gröbe (47′), 4:3 Kawan (65′), 5:3 Flohr (ET 79′), 5:4 Jamrath (84′)

Süplingen: Scheer – Flohr, Zabel, Nauthe, Bethge (75‘ Wiesner), Jud. Widdecke, Lutter, Jamrath, Bostelmann, Rauhut, Matthies

Trotz deutlicher Leistungssteigerung verloren

Bereits vor Spielbeginn war klar, dass man beim Landesmeister nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung und Glück einen Punkt entführen könne. Trotz zwei früher Gegentreffer, die man der Süplinger Torfrau ankreiden muss, biss sich der Gast am Favoriten fest. Wenig später der erste herausgespielte Treffer der Magdeburgerinnen. Tina Osterburg erhöhte mit ihrem zweiten Treffer auf 3:0. Süplingen nahm durch gutes Verschieben und hoher Laufbereitschaft den Druck der Gäste aus dem Spiel und Svenja Rauhut kam zu zwei Kopfballgelegenheiten.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit störte Süplingen den Spielaufbau von Besiegdas noch früher, war gleichwertig und über ein Eigentor konnte man verkürzen. Doch über einen schnellen Gegenstoß stellte Magdeburg den alten Abstand wieder her. Mit Unterstützung des Schiedsrichters, der noch zwei Strafstöße gegen Süplingen vergab (Schutzhand und eine Schwalbe) fiel der Schlussstand wesentlich zu hoch zum tatsächlichen Spielverlauf aus.

Tore: 1:0 (5′) Krakowski, 2:0, 3:0 (16′, 20′) Osterburg, 3:1 (62′ ET) Wichert, 4:1 (72′) Meyer, 5:1 (74′ Handstrafstoß) Osterburg, 6:1 (77′ Strafstoß) Wiek

Süplingen: Scheer – Jul. Widdecke, Nauthe, Flohr (46′ Bostelmann), Fittkau, Jud. Widdecke, Klemme, Lutter (85′ Bettge), Rauhut (80′ Wiesner), J. Stefani (85′ Koch), Matthies

Punkte bleiben im Harz

Auch nach dem vermeidbaren Pokalaus in der Vorwoche blieben die Süplingerinnen in der Fremde unter den Erwartungen und kehrten mit einer 1:5 Niederlage heim.
In der ersten halben Stunde passierte nicht viel auf dem Platz. Beide Mannschaften setzten wenig Aktionen. Technische Probleme bei hohen Bällen und unkonzentriertes Passpiel waren Ursachen für Ballverluste, woraus der Gastgeber profitierte und nach gut einer halben Stunde zur Führung kam. Unmittelbar vor der Halbzeit konnte Wernigerode per Freistoß erhöhen.
In der zweiten Halbzeit wollte man es besser machen. Doch gleich zu Beginn wieder ein vermeidbarer Ballverlust und die Wernigeröder Stürmerin konnte frei auf das Süplinger Gehäuse zu laufen und den Ball zur Vorentscheidung einschieben. Über ein Eigentor konnte Süplingen verkürzen. Einige sich anschließende Möglichkeiten machte die starke Wernigeröder Torfrau zunichte. In der Schlussphase häuften sich die Unkonzentriertheiten in der Süplinger Abwehr und der Gastgeber wurde zu zwei weiteren Treffern eingeladen. Nun gilt es das Formtief schnell zu überwinden. Am Sonntag findet das nächste Auswärtsspiel beim haushohen Ligafavoriten Besiegdas Magdeburg statt.

Aufstellung Süplingen:
Kretschmann – Jul. Widdecke, Flohr, Nauthe, Bethge (42′ Klemme), Jud. Widdecke, Lutter, M. Stefani (53′ Koch), Jamrath, Wiesner, Matthies

Vermeidbare Heimniederlage

Aufsteiger Süplingen hatte sich viel gegen die Südharzerinnen vorgenommen, trauerte jedoch am Ende einer ersten schwachen halben Stunde hinterher.

Wie in der Vorwoche fand nach einigen ersatzbedingten Umstellungen der Gastgeber nicht ins Spiel und beim ersten Antritt zog sich auch noch die bisher erfolgreichste Torschützin Saskia Matthies eine Verletzung zu. Fehlabspiele nutzen die agilen Gäste eiskalt aus und lagen nach Toren von Theresa Hundt sowie zweimal von Beatrice Huck bereits nach knapp einer halben Stunde mit 3:0 in Führung. Die größte Süplinger Gelegenheit ließ ausgerechnet die stärkste Spielerin Judith Widdecke aus und leitete trotzdem damit ein schwungvolleres Spiel ein.

Doch noch einen Punkt zu erkämpfen war dann die Devise für die zweite Halbzeit. Süplingen riss das Spiel an sich und früh konnte Marsha Jamrath nach einem Freistoß den Ball im Gästetor unterbringen. Zehn Minuten später wurde Widdecke im Strafraum gefoult und Saskia Matthies verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:3 Anschlusstreffer. Rottleberode war über die nun wenigen Gegenstöße trotzdem gefährlich und erneut Huck konnte zwanzig Minuten vor Ende die Gästeführung wieder auf zwei Tore ausbauen. Süplingen gab nicht auf und nach einer Ecke konnte Stefanie Eiselt den Ball volley im Tor unterbringen. Mit robuster, kompromissloser Abwehrleistung (das machte den Unterschied) verhinderte der Gast den Ausgleich. Fünf Minuten vor Spielschluss scheiterte Rottleberode mit Großchance an Torfrau Linda Scheer und in der letzten Minute parierte auf der Gegenseite die Gästetorfrau einen Matthies-Schuss aus spitzen Winkel mit dem Fuß. So blieb es beim Endstand von 3:4 .

Torfolge: 0:1 Hundt (10′), 0:2, 0:3 Huck (22′, 26′), 1:3 Jamrath (52′), 2:3 Matthies (63′ Strafstoß), 2:4 Huck (70′), 3:4 Eiselt (72′)

Süplingen: Scheer – Jul. Widdecke, Klemme, Nauthe, Vieille (31′ Fittkau), Lutter (46′ Zabel), Jud. Widdecke, Matthies, Wiesner, Eiselt, Jamrath

In Unterzahl noch Punkt erkämpft

Im zweiten Auswärtsspiel (zuvor Edlau nicht angetreten und lt. Sportgericht mit 0:3 für Süplingen gewertet) wurde letztendlich die Zielstellung einen Punkt zu entführen, erreicht.
Dabei sah es lange Zeit nicht danach aus. Die Süplingerinnen agierten zu langsam und ließen dem Gastgeber viele Freiheiten, ohne dass dieser aber zu erfolgsverheißenden Aktionen kam. Ein fehlerhaftes Stellungsspiel in der Gästeabwehr wurde konsequent durch Victoria Stein nach einer halben Stunde Spielzeit bestraft. Wenige Minuten später ließ sich Svenja Rauhut, nach einem Foulspiel an ihr, zu einer Tätlichkeit verleiten und sah die rote Karte. Ein wiederholtes inkonsequentes Verhalten in der Süplinger Hintermannschaft führte zum 2:0 für Möringen. Unmittelbar vor der Pause ein schneller Süplinger Gegenstoß. Heike Klemme legte noch einmal quer zu Matthies, doch der Ball versprang.
Nach der Pause eine andere Süplinger Mannschaft. Kämpferisch wurde die Unterzahl wettgemacht und das schnelle Anschlusstor durch Judith Widdecke verlieh weitere Kräfte. Matthies konnte vom Gastgeber kaum gebremst werden und die Süplinger Hintermannschaft stand nun sicher. Trainer Krause setzte dann auf alles oder nichts und brachte in der Schlussviertelstunde noch eine Stürmerin für eine Abwehrspieler. In der 80 Minute kam Süplingen zum verdienten Ausgleich als Widdecke einen Freistoß kurz ablegte und Matthies den Ball versenkte. In der Schlussminute noch ein Schuss der Möringen innen, den Kathrin Kretschmann per Fuß parieren konnte und auf der Gegenseite einteilen. Matthies nochmals, doch ihr Schuss verfehlte um wenige Zentimeter das Tor.

Tore: 1:0 (30′) Stein, 2:0 (38′) Vohse, 2:1 (46′) Jud. Widdecke, 2:2 (80′) Matthies

Süplingen: Kretschmann – Bostelmann, Jul. Widdecke (46′ Lutter), Fittkau, Klemme, Nauthe (75′ Wiesner), Jamrath (88′ Bettge), Jud. Widdecke, J. Stefani, Matthies, Rauhut

Fehler eiskalt bestraft

Nach der Spielabsage durch Edlau (Entscheidung durch Sportgericht steht noch aus) empfingen die Süplingerinnen am dritten Spieltag die zweite Mannschaft des Magdeburger FFC.
Die Süplingerinnen, dieses Mal unter der Leitung von Co-Trainer Bennet Fattroth, starteten zu Beginn druckvoll. Die erste Gelegenheit im ersten Angriff konnte Torjägerin Saskia Matthies noch nicht nutzen. In der 13. Minute machte sie es besser und erzielte nach Vorlage von Svenja Rauhut die 1:0 Führung. Im Gegenzug konnte der MFFC II durch eine Unaufmerksamkeit in der Süplinger Hintermannschaft den Ausgleich erzielen (Johanna Kuhle 14. Min). Durch eine Vielzahl von Fehlpässen kam es im Süplinger Aufbauspiel zu vielen Ungenauigkeiten. Die Magdeburgerinnen nutzten diese für ihr schnelles Umschaltspiel, zwangen die Grün-Weißen somit zu weiteren Fehlern in der Rückwärtsbewegung und übernahmen zunehmend die Kontrolle des Spiels. Folgerichtig schlug eine hohe scharfe Eingabe von der rechten Außenbahn direkt (17. Theresa Schröder) und ein Kopfball nach einer nicht verteidigten Flanke (27. Anne Roeloffs) im Süplinger Tor ein. Mit einem verdienten 1:3 ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit erspielte sich Süplingen einige gute Tormöglichkeiten, die jedoch bis auf den 2:6 Anschluss per Strafstoßtreffer, wiederum durch Matthies (87.), ungenutzt blieben. Stattdessen nutzen die Magdeburgerinnen ihre Chancen besser und bauten den Spielstand zum zwischenzeitlichen 1:6 weiter aus [Lisa-Marie Naujoks (56.), Schröder (68. und 71.)].
Die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen gilt es nun weiter als Mannschaft in Sachsen-Anhalts höchster Frauenspielklasse zu etablieren. An diesem Spieltag gelang das dem Gegner besser. Am kommenden Sonntag bietet sich die nächste Möglichkeit, wenn die Süplingerinnen zum Auswärtsspiel nach Möringen reisen.

Süplingen:
Kretschmann – Flohr (77. Koch), Klemme, Wrobel, Nauthe (46. Stefani), Jud. Widdecke, Lutter (46. Bostelmann), Jamrath, Fittkau (66. Eiselt), Matthies, Rauhut

MFFC II:
Gomez Corma (72. Dangl) – Kersten, Ludwig (69. Rüll), Schröder, Beck, Roeloffs, Fiedler (45. Willlner), Kuhle, Naujoks, Hauptmann, Freihorst (58. Grünwald)

Schiedsrichter: Maik Kaiser
Zuschauer: 44